0 Vorwort

0 Vorwort

Die Leistungen unseres Unternehmens werden immer bedeutender für die erfolgreiche Geschäftstätigkeit unserer Kunden. Damit steigt der Anspruch an die Qualität, die unsere Kunden von unserer Leistung erwarten.

Der Qualitätsstandard unserer Produkte und Dienstleistungen wird auch durch Mitbewerber am Markt beeinflusst.

Für uns, HEGER GMBH (nachfolgend auch "Firma HEGER" genannt), stellen diese Rahmenbedingungen eine andauernde Herausforderung dar, die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen konsequent an den Bedürfnissen unserer Kunden auszurichten.

Im Mittelpunkt unserer Qualitätspolitik stehen vor diesem Hintergrund die folgenden Leitlinien:

  • Qualität heißt für uns, daß wir alle sowohl zwischen unseren Mitarbeitern im Unternehmen als auch nach außen hin mit dem Kunden getroffenen
  • Vereinbarungen erfüllen. Qualitätsmanagement ist ein vom Management geführter kontinuierlicher Gestaltungsprozeß.

Ziel unserer Qualitätspolitik ist, die Einstellungen und das Verhalten jeden Mitarbeiters auszurichten auf

  • das Identifizieren, Verstehen und Überprüfen der internen und externen Kundenanforderungen,
  • das effiziente und wirksame Erfüllen dieser Anforderungen,
  • die kontinuierliche Überprüfung der Aufgabenerfüllung und Durchführung der sich daraus ergebenden Korrekturmaßnahmen.

Das vorliegende Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) beschreibt auf dieser Grundlage das Qualitätsmanagementsystem (QMS) der Firma HEGER gemäß DIN EN ISO 9001 und ist für alle Mitarbeiter verbindlich.

Alle Mitarbeiter sind mit der Inkraftsetzung des Qualitätsmanagementhandbuches beauftragt, ihren Beitrag zur Umsetzung der Qualitätspolitik und zur Erreichung der Qualitätsziele zu leisten, indem sie

  • die Dokumentation des Qualitätsmanagementsystems anwenden und nach ihr handeln und
  • eine fortwährende Weiterentwicklung der Dokumentation aktiv unterstützen.

Katja Ranocha-Heger
Geschäftsführerin
Norderstedt, den 14.05.2003

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1 Benutzung des QM-Handbuches

1.1 Zweck und Anwendungsbereich

Das vorliegende Qualitätsmanagementhandbuch der Firma HEGER zeigt internen und externen Kunden unseres Unternehmens die organisatorische Ausgestaltung unseres Qualitätsmanagementsystems auf Grundlage der DIN EN ISO 9001. Das Handbuch beschreibt als zentrales Dokument unseres Qualitätsmanagementsystems den Zusammenhang zwischen den qualitätsrelevanten Dokumenten (Qualitätsmanagementhandbuch, Verfahrens-/Arbeitsanweisungen, Stellenbeschreibungen und Formblätter) und ist eine wesentliche Voraussetzung für die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001.

Das Qualitätsmanagementhandbuch erfüllt eine weitere wichtige Aufgabe. Es dient den Mitarbeitern unseres Unternehmens als Einstiegshilfe in bereichsübergreifende und bereichsbezogene Abläufe. Unsere Mitarbeiter werden in die Lage versetzt, die Anforderungen der Norm auf die eigenen, individuellen Arbeitsprozesse zu übertragen und zu erfüllen. Gerade in dieser Umsetzung der Regelungen eines Qualitätsmanagementsystems in tägliche Abläufe sehen wir die Grundvoraussetzung für die Wirksamkeit eines solchen Systems.

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1.2 Einführung und Gebrauch

Jeder Mitarbeiter wurde mit den für ihn wichtigen Regelungen in der Dokumentation des Qualitätsmanagementsystems vertraut gemacht. Der Geltungsbereich jedes Qualitätsdokumentes ist - mit Ausnahme der Formblätter - aus dem Dokument selbst ersichtlich.

"Es besteht grundsätzlich die Verpflichtung jedes Mitarbeiters zur Umsetzung der für ihn relevanten Qualitätsdokumentation".

Im Rahmen von Einführungsveranstaltungen wurden alle Mitarbeiter mit der Qualitätsdokumentation bekannt gemacht, so daß eine dauerhafte Anwendung unserer Qualitätsrichtlinien in allen Bereichen der Firma HEGER erfolgen kann. Ausgaben der gesamten Qualitätsdokumentation unseres Unternehmens sind in allen Bereichen hinterlegt und sind damit für jeden Mitarbeiter einsehbar.

Jeder Mitarbeiter ist verpflichtet

  • sich mit dem Qualitätsmanagementsystem vertraut zu machen,
  • die für die einzelnen Bereiche und Verfahren gültige Qualitätsdokumentation anzuwenden. Bereichsspezifische Dokumente sind überall dort vorhanden, wo sie benötigt werden.

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1.3 Verantwortung und Fortschreibung

Das Qualitätsmanagementhandbuch unterliegt wie alle Qualitätsdokumente dem Verfahren der Dokumentenlenkung durch den Qualitätsbeauftragten (in Kapitel 5.5.3 "Lenkung der Dokumente und Daten" beschrieben). Die Systematik für die Fortschreibung des Handbuches ist in der Matrixdarstellung des Änderungsdienstes im folgenden Punkt 1.4 dieses Kapitels festgelegt. Der Qualitätsbeauftragte führt eine Liste über die ausgegebenen Handbuchexemplare, die dem Änderungsdienst unterliegen.

Änderungen dieses QM-Handbuches werden kapitelweise vorgenommen. Wird eine Seite innerhalb eines Kapitels geändert, so wird der Index aller Seiten dieses Kapitels erhöht.

Änderungen im Qualitätsmanagementhandbuch sind auf zwei Arten durchführbar:

1. Durch Gesamtfreigabe des Handbuches
2. Durch Freigabe einzelner Kapitel

Die Seitenzahlen der einzelnen Kapitel sind durchnummeriert. Falls sich durch Änderung die Seitenzahl erhöht, wird ein Neuausdruck des entsprechenden Kapitels durchgeführt.

In der QS verbleibt immer ein Blatt der Matrix Punkt 1.4 ) mit jeder Änderung, so dass die Historie des QM-Handbuches verfolgbar ist.

Verteilerliste der Handbücher, die dem Änderungsdienst unterliegen

  • Geschäftsführer/in (GF)
  • Qualitätsbeauftragter (QB)
  • Produktionsleiter (PL)
  • Verfahrensverantwortlicher Arbeitsvorbereitung (AV)
  • Verfahrensverantwortlicher Repro (RE)
  • Verfahrensverantwortliche Fotodruck (FD)
  • Verfahrensverantwortlicher Galvanik (GA)
  • Verfahrensverantwortliche Kontrolle (KO)
  • Verfahrensverantwortlicher Mechanik (ME)
  • Verfahrensverantwortliche Siebdruck (SD)

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1.4 Änderungsdienst des QM-Handbuches

 

Kapitel
Titel des Kapitels Änderungen:
Abschnitts-
nummer
Datum
Zuständig
0 Vorwort
1 Benutzung des QM-Handbuches
2 Vorstellung der Firma HEGER
3 Abkürzungsverzeichnis/Begriffserklärungen
4 Qualitätsmanagementsystem
5 Verantwortung der Leitung
6 Management von Ressourcen
7 Produkt- und Dienstleistungsrealisierung
8 Messung, Analyse und Verbesserung
9 Anhang

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2 Vorstellung der Firma HEGER

2.1 Unternehmensdaten

Der HEGER GMBH Leiterplatten – Schnellservice wurde im Jahre 1969 von Frau Heidemarie Heger gegründet, Im Jahr 1990 zieht die Produktion in die neuen, eigenen Räumlichkeiten in der Oststrasse ein. Seit 1993 ist Frau Katja Ranocha Geschäftsführerin. Im Jahr 2007 wird die Produktionsfläche auf 2000 m² erweitert. Mit 20 Mitarbeitern werden hier heute absolute High-Tech-Produkte produziert.

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2.2 Leistungen

Das Vertriebsprogramm besteht aus folgenden Produkten und Dienstleistungen:

  • Leiterplattenschnellservice
    • einseitige Leiterplatten in 4 Stunden
    • doppelseitige Leiterplatten in 8 Stunden
    • Multilayer in 24 Stunden
    • Microvia - Multilayer und Flexible und starr-flexible Leiterplatten in 48 Stunden

    Produkte

    • Sacklochmultilayer-Blind und Buried Vias
    • Flexible und starr-flexible Leiterplatten
    • Ultra-Thin-Multilayer (UTM)
    • Micro-Via-Multilayer (<100µ)
    • Micro Tower-via Technik
    • Flat-Pad Technik
    • Via in Pad
    • Hochfrequenz – Leiterplatten
    • Metallkern - Leiterplatten
    • Impedanzkontrollierten Leiterplatten
    • HTOL und HAST Platinen

    Feinstleiter-Technologie (75µm / 75µm)

    Fotosensibler Lötstopplack in allen verfügbaren Farben
    Bestückungsdruck in allen verfügbaren Farben

    AOI (Orbotech Automatic Optical Inspection)
    Elektrische Prüfung (ATG Fingertester)

    Oberflächen:

    • Gold, chemisch und galvanisch
    • Bondgold für Alu- und Golddraht
    • Silber, chemisch
    • Zinn, chemisch und galvanisch
    • Kupfer
    • HAL, bleifrei und verbleit
    • Carbon - Beschichtung

    Diverse Spezialmaterialien auch für HF-Technik

    Mittel- und Großserienfertigung mit Unterstützung unserer Partnerfirmen

    SMD – Schablonen gelasert und geätzt

    Laserbohren / Laserstrukturieren

    Fotoplot – Service

    Scanservice ( Filme, Leiterplatten und geklebte Vorlagen )

    Technologische Beratung durch unsere Spezialisten / Problemlösungen

    Entwicklung und Layouterstellung

    Bestückung auch im Schnellservice für Prototypen

    Komplettlösungen:

    • Von der kompletten Entwicklung der Leiterplatte, über die Bestückung bis hin zum fertigen Gerät

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    2.3 Organigramm

    Organigramm

    * interne Auditoren
    ** Qualitätsbeauftragter

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    3 Abkürzungsverzeichnis / Begriffserklärung

    3.1 Abkürzungen

    • QB - Qualitätsmanagement Beauftragter
    • GF - Geschäftsführung
    • PL - Produktionsleitung
    • VV - Verfahrensverantwortlicher
    • VA - Verfahrensanweisung
    • AA - Arbeitsanweisung
    • AV - Arbeitsvorbereitung
    • FD - Fotodruck
    • GA - Galvanik
    • KO - Kontrolle
    • ME - Mechanik
    • RE - Repro
    • SD - Siebdruck

    3.2 Begriffserklärungen

    • AOI - Test Automatische optische Inspektion von Leiterplattenstrukturen gegen Gerberdaten.

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    4 Qualitätsmanagementsystem

    4.1 Allgemeine Anforderungen

    Das Ziel unseres Qualitätsmanagements besteht darin, die Qualitätspolitik des Unternehmens durch das Erreichen der Qualitätsziele des Unternehmens bzw. der Bereiche umzusetzen.

    Die Aufgabe des zu diesem Zweck eingeführten Qualitätsmanagementsystems ist,

    • Transparenz in die Arbeitsabläufe und Aufgaben-, Kompetenz- und Verantwortungsregelungen zu bringen,
    • die Qualitätsmanagementaktivitäten zu dokumentieren, zu unterstützen bzw. die Mitarbeiter anzuleiten und die Geschäftsprozesse zu überwachen.

    Das Qualitätsmanagementsystem besteht aus drei Elementen

    • der qualitätsbezogenen Geschäftspolitik und den Qualitätszielen,
    • der Qualitätsorganisation und den in den Verfahrensanweisungen beschriebenen kritischen Aktivitäten, (Hier werden alle Ressourcen erfaßt, die nötig sind, um die Qualität unserer Dienstleistungen, die zur langfristigen Erfüllung der Kundenanforderungen notwendig ist, zu erbringen),
    • der Qualitätsdokumentation

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    4.1.1 Geltungsbereich

    Das Qualitätsmanagementsystem unseres Unternehmens beschreibt und unterstützt
    die beschriebenen Leistungen unseres Unternehmens. Es gilt in allen Bereichen der Firma HEGER GMBH.

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    4.2 Dokumentationsanforderungen

    Das Qualitätsmanagementsystem ist der Gesamtorganisation unseres Unternehmens angepaßt und besteht aus folgenden qualitätsrelevanten Dokumenten (siehe Abbildung 1 "Dokumentationspyramide")

    • QM-Handbuch (QMH)
    • Verfahrensanweisungen (VA)
    • Arbeitsanweisungen (AA) und Formblätter
    • Nachweisdokumente (Qualitätsaufzeichnungen)
    • qualitätsrelevante Stellenbeschreibungen

    Das Verfahren zur Erstellung, Prüfung, Freigabe unAd Lenkung der vorhandenen qualitätsrelevanten Dokumente ist in Kapitel 5 des Handbuchs beschrieben.

    Abbildung 1: Dokumentationspyramide des Qualitätsmanagementsystems

    Dokumentationspyramide

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    4.2.1 Das Qualitätsmanagementhandbuch

    Das Qualitätsmanagementhandbuch (QMH) enthält

    • die Qualitätspolitik und die Qualitätsziele zur Sicherstellung der geforderten Qualität der Dienstleistungen,
    • die Beschreibung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie
    • die Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen zur Wahrnehmung der Qualitätsmanagementaktivitäten aller an der Wertschöpfung beteiligten Stellen im Unternehmen.

    Das Handbuch dient

    • als Informationsmittel über das Qualitätsmanagementsystem nach innen und außen,
    • als Basis und Schnittstelle für die Dokumentation des Qualitätsmanagementsystems (Beziehungsmatrix zu den Verfahrensanweisungen),
    • als Schulungsgrundlage (Überblick für neue Mitarbeiter),
    • als Grundlage für die Planung interner und externer Audits.

    Die Gliederung der Kapitel entspricht der Norm DIN EN ISO 9001.

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    4.2.2 Die Verfahrenanweisungen

    Die teilweise bereichsübergreifenden Verfahrensanweisungen (VA) umfassen Weisungen und Ablaufdarstellungen von prozeßorientierten, kritischen, d.h. qualitätsrelevanten, Aktivitäten in der Wertschöpfungskette der Firma HEGER .

    Die kritischen Aktivitäten wurden

    • im Vorfeld in einer umfassenden Bestandsaufnahme in allen Bereichen des Unternehmens ermittelt,
    • in einem anschließenden Workshop mit dem Management-Team der Firma HEGER verifiziert und verabschiedet
    • sowie unter Beteiligung der betroffenen Mitarbeiter erstellt.

    Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Identifizierung, Überprüfung und Erfüllung der internen Kunden-Lieferantenverhältnisse gelegt. Die Ernennung von Verfahrensverantwortlichen trägt den daraus entstehenden Anforderungen an interne Koordination und Moderation Rechnung. Diese, alle Unternehmensebenen erfassende Vorgehensweise, bildet die Grundlage zur Umsetzung der genannten Qualitätsziele des Qualitätsmanagementsystems unseres Unternehmens.

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    4.2.3 Die Arbeitsanweisungen

    Die Arbeitsanweisungen (AA) sind detaillierte arbeitsplatzbezogene Beschreibungen einzelner Tätigkeiten. Hauptaufgabe der Arbeitsanweisungen ist die Konkretisierung von in den Verfahrensanweisungen beschriebenen Prozeßschritten. Sie enthalten alle nötigen Angaben zu deren Durchführung, d.h. auch das betreffende organisatorische und technische Firmen-Know-how. Zusammen mit den Formblättern sind die Arbeitsanweisungen das Handwerkszeug unserer Mitarbeiter.

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    4.2.4 DV-Systeme

    Alle Arbeitsschritte von der Beschaffung und bishin zum Verkauf unserer Produkte werden von elektronischen DV-Systemen gesteuert oder von ihnen begleitet. Die DV-Systeme stellen daher einen integralen Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems der Firma HEGER dar. Dieser Bedeutung der DV-bezogenen Abläufe wird durch die adäquate Berücksichtigung in der Qualitätsdokumentation Rechnung getragen.

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    4.2.5 Übersicht über die Verfahrensanweisungen

    Kurzbezeichnung Titel ZuoArdnung zum Kapitel VA- Verantwortlich
    VA-QS-000 Erstellen, Prüfen, Einführen und Pflegen von Verfahrensanweisungen
    QB
    VA-QS-001 Interne Audits
    QB, VV-GA , PL
    VA-GF-002 Management Review
    GF
    VA-QS-003 Lenkung der Dokumente und Daten
    QB
    VA-GF-004 Beschaffung
    GF
    VA-QS-005 Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen
    QB, PL
    VA-QS-006 Vertragsprüfung
    GF, QB, PL
    VA-QS-007 Fertigungslenkung
    GF,QB, PL, VV aller Bereiche
    VA-QS-007a Fertigungslenkung SMD-Schablonen
    GF, QB, PL, VV-AV, VV-RE, VV-FD, VV-GA, VV-KO
    VA-QS-007b Fertigunslenkung Multilayer
    QB, PL, VV-ME, VV-FD, VV-GA VV-KO
    VA-QS-008 Prüfungen und Inprozesskontrollen
    GF, QB, PL, VV aller Bereiche
    VA-QS-009 Prüfmittel
    QB, VV-ME
    VA-QS-010 Schulung
    GF, QB, PL
    VA-QS-011 Entwicklung und Designlenkung
    GF, QB, PL

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    4.2.6 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen (VA):

    • VA-QS-001 "Interne Audits"
    • VA-QS-002 "Management Review"
    • VA-QS-005 "Korrekturmaßnahmen"
    • VAA-QS-010 "Schulung"

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    5 Verantwortung der Leitung

    5.1 Verpflichtung der Leitung

    Die Geschäftsführung verpflichtet sich, zur Einhaltung unseres QM-Systems das geeignete Umfeld zur Verfügung zu stellen. Abgeleitet aus unserer Qualitätspolitik und den QM-Zielen werden die erforderlichen Mittel und das qualifizierte Personal dafür bereit gestellt.

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    5.1.1 Personelle Ausstattung

    Entsprechend der Aufgabengebiete der einzelnen Bereiche sind die Arbeitsplätze mit qualifizierten Mitarbeitern beiderlei Geschlechts besetzt. Durch fachspezifische Schulungen wird sichergestellt, dass an allen Arbeitsplätzen qualifiziertes Personal eingesetzt wird.

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    5.1.2 Materielle Ausstattung

    Die Bereitstellung der erforderlichen Mittel für materielle Ausstattung an Maschinen, Mess- und Prüfeinrichtungen, sowie unterstützende EDV, die für die Herstellung unserer Produkte benötigt werden, wird sichergestellt.

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    5.2 Kundenorientierung

    Bei allen Geschäftsabläufen steht die Kundenorientierung, d.h. die Erfüllung der Kundenanforderungen und die Kundenzufriedenheit im Vordergrund.

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    5.3 Qualitätspolitik der Firma HEGER

    Qualität bedeutet für uns:

    die Übereinstimmung unserer Produkte mit den Anforderungen und
    Erwartungen unserer Kunden.

    Diese Qualitätsdefinition verpflichtet uns, einen intensiven Kundenkontakt, auch während des Fertigungsprozesses, aufrecht zu erhalten. Eine exakte Spezifikation der Anforderungen und Erwartungen an das Produkt und die Lösung eventueller Probleme sind das Ziel dieser Aktivitäten.

    Jeder Mitarbeiter der Firma HEGER wird über die Kundenanforderungen informiert, wodurch er in der Lage ist, den Erwartungen in seinem Bereich gerecht zu werden.

    Unser Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 versetzt uns in die Lage, unseren Wertschöpfungsprozeß transparent zu halten und kritische Schnittstellen zu identifizieren.

    Jeder Mitarbeiter hat in diesem System die Aufgabe, seine tägliche Arbeit immer wieder kritisch zu hinterfragen, um Fehler zu vermeiden und die Qualität zu sichern.

    Durch eine enge Zusammenarbeit der kaufmännischen, planerischen und ausführenden Bereiche ist der Grundstein für eine permanente Qualitätsverbesserung gelegt. Kommunikation innerhalb und zwischen den Bereichen wird von der Geschäftsführung grundsätzlich gefördert. Da hierbei Verbesserungspotentiale aufgedeckt und Lösungsansätze entwickelt werden, unterstützt dies in besonderem Maße die permanente Qualitätsverbesserung der Firma HEGER.

    Aus- und Fortbildung ist fester Bestandteil unserer Qualitätspolitik, dadurch können wir sicherstellen, daß wir die stetig steigenden Erwartungen unserer Kunden an unsere Leistungen auch in Zukunft erfüllen können.

    Unser Qualitätsbeauftragter betreut die Pflege der Qualitätsdokumentation (Änderung, Erneuerung, Ergänzung). Er sorgt für die Umsetzung der Qualitätsziele und des Qualitätssicherungssystems im Betrieb. In allen Qualitätsbelangen ist er verpflichtet der Geschäftsführung regelmäßig Bericht zu erstatten.

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    5.4 Planung

    5.4.1 Qualitätsziele

    Aus der Qualitätspolitik unseres Unternehmens werden die bereichsübergreifenden Qualitätsziele durch die Geschäftsleitung abgeleitet.

    Die Verfahrensverantwortlichen, denen die Durchführungsverantwortung übertragen wurde, erarbeiten dann aus den übergreifenden Qualitätszielen konkrete, auf den jeweiligen Bereich bezogene Qualitätsziele.

    In jährlichem Abstand werden die Abteilungs- und Bereichsziele durch die Geschäftsleitung hinsichtlich ihrer Zielerreichung und Wirksamkeit bewertet. An dieser Stelle schließt sich der Kreis und die "alten", im Vorjahr definierten Qualitätsziele, werden neu festgelegt. Es kann sich durchaus herausstellen, daß durch die gemachten Erfahrungen die Qualitätspolitik ebenfalls angepaßt werden muß.

    Bereichssübergreifende Ziele:

    1. Vervollkommnung des Qualitätmanagementsystems hinsichtlich Dokumentation und Implementierung.

    2. Optimierung der Kundenschnittstelle, hinsichtlich Betreuung und reibungsloserer Auftragsabwicklung.

    3. Vereinfachung und Transparentisierung des Terminverfolgungssystems.

    4. Erhaltung und Optimierung der Fertigungsgeschwindigkeit um führend im Termingeschäft zu bleiben.

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    5.4.2 Qualitätsplanung

    Unter Qualitätsplanung verstehen wir die planenden Tätigkeiten zu allen organisatorischen und technischen Abläufen, welche die Qualität unserer Dienstleistungen und Produkte beeinflussen. Hierzu gehören z.B.:

    • Planung der QM-relevanten Leistungs- bzw. Produktmerkmale
    • Planung der QM-relevanten Arbeitsabläufe
    • Planung von Personal und Qualifikation
    • Planung der Prüfschritte und Lenkung der Dokumente
    • Planung der Vorbeugungsmaßnahmen
    • Planung der Instandhaltung der Betriebsmittel

    Die einzelnen Planungsvorgaben sind in den Verfahrensanweisungen und einzelnen QM-Dokumenten beschrieben und werden durch unsere EDV wirkungsvoll unterstützt.

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    5.5 Verantwortung, Befugnis und Kommunikation

    Die Verantwortung für die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen liegt bei jedem einzelnen Mitarbeiter. Das eingeführte Qualitätsmanagementsystem nimmt unseren Mitarbeitern diese Verantwortung nicht ab.

    Es dient jedoch dazu, bestimmte Qualitätsstrukturen im Unternehmen zu verankern. Die Qualitätsstrukturen weisen

    • der Geschäftsleitung
    • dem Qualitätsbeauftragten
    • dem Produktionsleiter
    • und den Verfahrensverantwortlichen

    bestimmte qualitätsrelevante Aufgaben zu.

    Geschäftsleitung

    Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Implementierung und den Erhalt des Qualitätsmanagementsystems sie kontrolliert die Wirksamkeit der zur Aufrechterhaltung und Verbesserung eingeleiteten Maßnahmen.

    Qualitätsbeauftragter

    Die Aufgaben des Qualitätsbeauftragten sind die "Unterstützung der Qualitätspolitik in den Bereichen" und "die Sicherstellung der permanenten Erfüllung und Einhaltung der Anforderungen der DIN EN ISO 9001 im Geltungsbereich des Qualitätsmanagementsystems".

    Produktionsleiter

    Bereichsübergreifende Prozesse, die die Qualität der Produkte und Dienstleistungen beeinflussen, werden vom Produktionsleiter fachlich überwacht. Bei auftretenden Problemen, Verbesserungen oder Korrekturmaßnahmen kann somit unmittelbar eingegriffen werden.

    Verfahrensverantwortliche

    In den Verfahrens- und Arbeitsanweisungen werden Prozesse beschrieben, zu deren Einhaltung Vervahrensverantwortliche benannt wurden. Einige dieser Verfahrensverantwortlichen wurden zu internen Auditoren ausgebildet und stehen dem Qualitätsbeauftragten im Rahmen der kontinuierlichen Qualitätsmanagementsystembewertung und -verbesserung zur Durchführung interner Audits zur Verfügung.

    Die organisatorische Einordnung der Funktionen des Qualitätsbeauftragten und der internen Auditoren ist im Organigramm in Kapitel 2.2 zu entnehmen. Die Verantwortung und Kompetenzen dieser Funktionen sind Anhang 3 "Stellenbeschreibungen" zu entnehmen.

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    5.5.1 Verantwortlichkeitsmatrix

    Zuordnung der qualitätsbezogenen Aktivitäten und Aufgaben
    Geschäftsführung (GF)
    D = Durchführungsverantwortung *)
    Qualitätsbeauftragter (QB)
    M = Mitverantwortung **)

    VV-Arbeitsvorbereitung (AV)
    I = Informationsempfänger ***)


    VV-Fotodruck (FD)







    VV-Galvanik (GA)








    VV-Kontrolle (KO)









    VV-Mechanik (ME)









    VV-Repro (RE)











    VV-Siebdruck (SD)












    PL














    1
    Festlegen der Qualitätspolitik D D M M M M M M M M
    2
    Einführen und Betreuen des QM-Systems D D I I I I I I I M
    3
    Festlegung der Qualitätssicherung D D I I I I I I I M
    4
    Erarbeiten und Betreuen der QM-Dokumente M D M M M M M M M D
    5
    Planen, Durchsetzen und Überwachen von fehlerverhütenden und korrigierenden Qualitätssicherungsmaßnahmen D D M M M M M M M D
    6
    Festlegung von Prüfstrategien und -methoden D D I I I I I I I D
    7
    Erfassen und Analysieren der Qualitätsdaten D D M M M M M M M D
    8
    Qualitätsberichterstattung I M I I I I I I M
    9
    Durchführung interner Systemaudits M D I I I I I I I D
    10
    Archivieren der Qualitätsnachweise M D I I I I I I I I
    11
    Organisation der Aus- und Weiterbildung D D I I I I I I I D

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    5.5.2 Interne Kommunikation

    Die interne Kommunikation der Mitarbeiter untereinander und die Schnittstelle zum Kunden bilden wichtige Vorraussetzungen für einen lückenlosen Informationsfluss. Dies wird unterstützt durch den Einsatz modernster Kommunikationstechnik wie Fax, ISDN, Email und Internet. In internen Mitarbeiterbesprechungen werden allgemeine Informationen ausgetauscht, projektbezogene Informationen werden nach Bedarf durchgeführt. Mit dem Kunden besprochene, wichtige Vereinbarungen werden schriftlich im Auftragsbearbeitungssystem festgehalten oder in der AV hinterlegt oder in den Begleitpapieren der Produkte hinterlegt.

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    5.5.3 Lenkung der Dokumente und Daten

    Die von der Firma HEGER GMBH getroffenen Regelungen zur Lenkung von Qualitätsdokumen-ten stellen das wirksame Funktionieren des Qualitätsmanagement-Systems sicher. Ordnungsgemäß gelenkte Qualitätsdokumente sind eine Anleitungen zur Erfüllung der Kundenanforderun-gen und Instrumente zur Überwachung und Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems.

    Alle nachfolgend beschriebenen Abläufe sind durch Verfahrensanweisungen geregelt und überprüfbar.

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    5.5.4 Begriffsdefinition

    • Qualitätsdokumente sind qualitätsrelevante Dokumente zum Aufbau und Erhalt des Qualitätsmanagementsystems, für deren Lenkung der Qualitätsbeauftragte verantwortlich ist.
    • Qualitätsaufzeichnungen sind qualitätsrelevante Dokumente zur Erfüllung der Kundenanforderungen, für deren Lenkung die Verfahrensverantwortlichen zuständig sind. Der Qualitätsbeauftragte ist nur für die Überwachung der Lenkung verantwortlich.

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    5.5.4.1 Erstellung, Freigabe, Einführung, Pflege

    Qualitätsdokumente werden in Zusammenarbeit der Bereiche mit dem Qualitäts-beauftragten erstellt, herausgegeben und an die betreffenden Mitarbeiter verteilt.

    Dabei ist die Erstellung der Dokumente Aufgabe aller Mitarbeiter. Die Prüfung führt der Verfahrensverantwortliche mit Unterstützung durch den Qualitätsbeauftragten durch. Gleiches gilt für die Anweisung der Bereichsmitarbeiter zur Einführung, Einhaltung und Weiterentwicklung/Pflege der Dokumente. Die Aufnahme in den Änderungsdienst erfolgt durch den Qualitätsbeauftragten, der das Qualitätsdokument freigibt.

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    5.5.4.2 Dokumentenübersicht

    Die Auflistung der bei der Fa. HEGER GMBH gültigen Qualitätsdokumente befindet sich im Verzeichnis der qualitätsrelevanten Dokumente in Anhang 1 des Qm-Handbuches.

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    5.5.4.3 Ordnungssystematik

    Alle Qualitätsdokumente des Qualitätsmanagementsystems sind mit einer Identifikationsnummer (Dokumentennummer) und einem Dokumentenname versehen. Die Nummern der verschiedenen Qualitätsdokumente sind wie folgt aufgebaut:

    • Dokumentennummer der Kapitel im Qm-Handbuch
      Beispiel "Handbuchkapitel 1 in der Handbuchausgabe 1":
      QMH-01/01
    • Dokumentennummer von Verfahrensanweisungen
      VA = Verfahrensanweisung
      QS = Bereich
      001 = laufende Nummer im Unternehmen
      /01 = Ausgabe 01>
    • Dokumentennummer von Arbeitsanweisungen:
      AA = Arbeitsanweisung
      QS = Bereich
      001 = Laufende Nummer der Arbeitsanweisung im Bereich
      /01 = Ausgabe 01
    • Dokumentennummer von Formblättern:
      Form QS-001/01

    Von dieser Kennzeichnungssystematik ausgenommene Qualitätsdokumente sind:

    • Direktionsanweisungen
    • EDV-Benutzerhandbücher
    • Bereichsordner
    • Bedienerhinweise an Maschinen
    • Bedienungsanleitungen für Maschinen

    Die Kennzeichnung dieser Dokumente ist im Verzeichnis der Qualitätsdokumente in Anhang 1 des Handbuches aufgeführt.

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    5.5.4.4 Verfügbarkeit der Dokumente

    Die Verfügbarkeit der Qualitätsdokumente ist durch die Festlegung eines bedarfs-gerechten Verteilers gewährleistet. Für das Vorliegen im Bereich sind die Leiter der Bereiche zuständig. Die physische Ausgabe der Dokumente erfolgt durch den Qualitätsbeauftragten.

    Qualitätsdokumente die von dieser Kennzeichnungssystematik ausgenommen sind, werden vom jeweiligen Herausgeber bzw. Ersteller verteilt.

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    5.5.4.5 Änderungswesen

    Für die Durchführung von Änderungen bei Pflege und Weiterentwicklung der Qualitätsdokumente sind alle Mitarbeiter verantwortlich. Bei Änderungen werden die Dokumente durch die Stellen geprüft, die auch die Prüfung der Erstausgabe vorgenom-men haben, es sei denn, eine andere Stelle wird dazu benannt. Die Freigabe erfolgt wie bei der Neuerstellung durch den Qualitätsbeauftragten. Die Dokumente wie VA, AA, Listen, Formulare usw. werden einzeln überprüft und der jeweilige Index entsprechend im Dokument erhöht.

    Der Qualitätsbeauftragte sichert den ordnungsgemäßen Ablauf des Änderungsverfahrens sowie den Austausch und die Neuausgabe der Dokumente.

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    5.5.4.6 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen (VA):

    • VA-QS-000 Erstellen, Prüfen, Einführen und Pflegen von Verfahrensanweisungen
    • VA-QS-003 "Lenkung der Dokumente und Daten"

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    5.6 Managementbewertung

    Die Bewertung der Funktionsfähigkeit des Qualitätsmanagementsystems, d.h. die Zweckmäßigkeit und Wirksamkeit hinsichtlich der Erreichung der Qualitätsziele, sowie die Überprüfung der Wirksamkeit durchgeführter Korrekturmaßnahmen wird durch die Geschäftsleitung vor und nach größeren Systemänderungen vorgenommen (Management Review).

    Grundlage für den Management Review sind z.B. interne Audits, die mindestens einmal jährlich für jeden Bereich bzw. jedes Verfahren durchgeführt werden(vgl. Auditjahresplan).

    Ergänzend zu den internen Audits kann das Managementteam (oberste Qualitätsinstanz der Firma HEGER) zur Überprüfung des Qualitäts-Managementsystems in Verbindung mit den Verfahrensverantwortlichen fallbezogen Problemstellungen schnellstens lösen.

    Grundlage für den Management Review sind im wesentlichen:

    • Auditberichte von Zertifizierungsstellen
    • Berichte über Kundenzufriedenheit
    • Interne Auditberichte
    • Kundenreklamationen
    • Mitarbeiterberichte

    Die Ergebnisse der Bewertung des Qualitätsmanagementsystems werden in den Protokollen der Geschäftsleitung dokumentiert und die beschlossenen Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems im Sinne der kontinuierlichen Verbesserung regelmäßig vom Qualitätsmanagementbeauftragten aufbereitet. Danach gehen diese in adäquater Form den betroffenen Bereichen zur weiteren Bearbeitung und zur Information der betroffenen Mitarbeiter zu.

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    5.6.1 Mitgeltende Unterlagen:

    • VA-QS-002 "Management Review"
    • VA-QS-001 "Interne Audits"
    • VA-QS-005 "Korrekturmaßnahmen"

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    6 Management von Ressourcen

    6.1 Bereitstellung von Mitteln

    Eine wichtige Aufgabe ist die Förderung des Qualitätsbewusstseins und die stetige Verbesserung der Qualifikation und Kompetenz aller Mitarbeiter.

    Für den Nachweis der Produktqualität stehen unserem Unternehmen die erforderlichen Mess- und Prüfeinrichtungen zur Verfügung:

    • Mittel zur Einstellung und Schulung geeigneten Personals,
    • Bereitstellung geeigneter Produktionsanlagen und deren Instandhaltung,
    • Bereitstellung geeigneter Prüfmittel und Untersuchungseinrichtungen,
    • Bereitstellung geeigneter Arbeitsmittel in Form von Hard- u. Software.

    Das Prüfpersonal ist durch entsprechende Ausbildung und / oder durch Unterweisung in der sachgerechten Anwendung der Mess- und Prüfeinrichtungen und für die Durchführung der Prüfverfahren qualifiziert. Nachweise führen die Leiter der betroffenen Fachbereiche.
    Auditoren sind entsprechend ausgebildet und benannt.
    Die Geschäftsführung stellt alle Mittel bereit, die erforderlich sind, die Kundenforderungen zu erfüllen und Kundenzufriedenheit zu erreichen.

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    6.2 Personelle Ressourcen

    Ziel der Aus- und Weiterbildung bei der Firma HEGER GMBH ist die aufgabengerechte Quali-fikation aller mit der Durchführung qualitätsrelevanter Tätigkeiten betrauten Mitarbeiter auf hohem Niveau.

    Das Schulungskonzept unseres Unternehmens umfasst dazu zwei Schritte:

    1. Planung und Durchführung von Einstiegsschulungen für neue Mitarbeiter.

    2. Planung des laufenden individuellen Schulungsbedarfs, Auswahl und
    Überwachung der Schulungsmaßnahmen sowie zur deren Bewertung
    und Dokumentation.

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    6.2.1 Geltungsbereich

    Die Regelungen zur Planung und Durchführung von Schulungsmaßnahmen gelten für alle Bereiche der Firma HEGER GMBH . Die betreffenden Festlegungen zu diesen Verfahren sind in der Verfahrensanweisungen VA-QS-010 "Ausbildung und Schulungen" beschrieben.

    6.2.2 Schulungskonzept

    Um die angestrebten hohen, aufgabenbezogenen Anforderungen an die Qualifikation unserer Mitarbeiter zu sichern, führen wir innerhalb des Schulungskonzept unseres Unternehmens aufbauend auf den Einstiegsschulungen für neue Mitarbeiter regelmäßig folgende Aktivitäten durch:

    • Ermittlung des individuellen Schulungsbedarfes auf Grundlage der Mitarbeiter-wünsche und des persönlichen Beurteilungsgespräches und Erstellung des Berichts "Weiter-bildungsbedarfs" für die Firma HEGER GMBH.
    • Planung der gesamten Schulungsaktivitäten.
    • Erstellung eines individuellen Schulungsplanes.
    • Durchführung der Schulungsaktivitäten
    • Auswertung und Dokumentation der Schulungsaktivitäten

    Durch das dabei praktizierte Verfahren zur Ermittlung des Schulungsbedarfs ist die stetige Anpassung der Schulungsaktivitäten der Mitarbeiter an sich ändernde Qualifikationsanforderungen im Arbeitsprozess gewährleistet.

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    6.2.3 Bedarfsermittlungsverfahren und Überwachung des Schulungsstandes

    Die Ermittlung des zur Erfüllung der Qualifikationsanforderungen notwendigen indivi-duellen Schulungsbedarfs für Mitarbeiter mit qualitätsrelevanten Tätigkeiten erfolgt in Gesprächen zwischen dem Mitarbeiter und seinem Fachvorgesetzten. Neue Mitarbeiter werden bei Neueintritt mit dem Aufbau und den Abläufen der Firma HEGER GMBH vertraut gemacht.

    Die Ergebnisse der Bedarfsermittlung werden in einem jährlichen Weiterbildungs-bericht für die Firma HEGER zusammengefasst, aus dem die individuellen Schulungsvereinbarung, d.h. Art, Inhalt, Zeitraum und Ausrichter der Schulungsmaßnahmen, festlegt werden. Diese Schulungsvereinbarung wird anschließend vom Mitarbeiter, dem zuständigen Fachvorgesetzten und der Geschäftsführerin unterschrieben. Unser Unternehmen führt dabei arbeitsplatzgebundene Schulungen bzw. Einweisungen durch.

    Dringender Schulungsbedarf wird innerhalb dieses Jahresintervalls abgehandelt.

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    6.2.4 Dokumentation der Schulungsaktivitäten

    Nach Abschluss der Schulungsaktivitäten wird die Teilnahme an der Schulung sowie der Seminarverlauf durch die Seminarbeurteilung des Mitarbeiters bestätigt. Die Seminarbeurteilungen werden jährlich zu einer Gesamtauswertung zusammengefasst.

    Im Rahmen des beschriebenen Schulungskonzepts erfolgt durch die Auswertung der angefertigten Seminarbeurteilungen insbesondere

    • die kontinuierliche Überwachung des Schulungsstandes
    • sowie die Beurteilung der Qualität der Schulungsmaßnahme und ihrer Umsetzung.

    Sämtliche Schulungsunterlagen werden in der Personalakte verwaltet.

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    6.3 Einrichtungen

    6.3.1 Betriebsmittelplanung

    Werden neue Fertigungseinrichtungen beschafft, legt die Geschäftsleitung mit dem Produktionsleiter, der Qualitätssicherung und dem Verfahrensverantwortlichen die technischen Rahmenbedingungen für die zu beschaffenden Einrichtungen fest.
    Bei der Beschaffung muss dafür gesorgt werden, dass die technischen Anforderungen Bestandteil des Kaufvertrags sind.
    Die Gebäude sind an diesen Gegebenheiten ausgerichtet und werden, falls erforderlich, entsprechend umgestaltet und angepasst.
    Die Betriebsmittelplanung erfolgt nach Feststellung eines Bedarfs durch einen Verfahrensverantwortlichen, dem Produktionsleiter oder der Qualitätssicherung. Eine periodische Betriebsmittelplanung ist daher nicht notwendig, bei Bedarf wird eine sofortige Planung durch die Geschäftsleitung durchgeführt und entsprechend überwacht.

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    6.3.2 Muster- und Vorrichtungsbau

    Muster und Vorrichtungen werden nach Angaben und Zeichnungen der Entwickler, dem Produktionsleiter oder den Verfahrensverantwortlichen gebaut.
    Weiter werden Instandhaltungsarbeiten durchgeführt, soweit diese mit der vorhandenen Ausrüstung durchführbar ist.

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    6.3.3 DV-Organisation

    Die unternehmensweite DV-Organisation mit Computer-Hardware, Software und Kommunikationseinrichtungen ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Infrastruktur.
    Zuständig für die Betreuung ist der Verfahrensverantwortliche der Arbeitsvorbereitung zusammen mit externen Vertragspartnern.

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    6.4 Arbeitsumgebung

    Die Arbeitsumgebung im Hause HEGER wird nach folgenden Gesichtspunkten gestaltet:

    • Gesetzliche Bestimmungen
    • Ergonomie am Arbeitsplatz
    • Mitarbeiterfreundliche Arbeitsplätze ( Licht, Lärm usw.)
    • Bereitstellung von Hygienefaktoren

    Des weiteren werden die Arbeitsplätze entsprechend deren Aufgabe mit Maschinen, Werkzeuge und Hilfsmittel versehen, um die Produktkonformität zu gewährleisten.

    Die Arbeitsumgebung unterliegt einer laufenden Überwachung der Verfahrensverantwortlichen und wird bei Bedarf angepasst.

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    6.4.1 Arbeitssicherheit

    Im Rahmen der gesetzlichen Regelungen werden für den laufenden Geschäftsbetrieb eine geeignete Arbeitsumgebung und ausreichende Sicherheitsmaßnahmen gewährleistet.
    Entsprechend den Auflagen der Berufsgenossenschaft ist wird unser Betrieb von einer externen ausgebildeten Fachkraft für Arbeitssicherheit überwacht und beraten. Weiter sind alle Verfahrensverantwortlichen und der Produktionsleiter für die Schaffung und Einhaltung der Arbeitssicherheit verantwortlich.
    Betriebseinrichtungen werden nach dem Unfallverhütungsvorschriften beschafft und gewartet.
    Eine Arbeitsplatz-Gefährdungsanalyse ist erstellt und wird berücksichtigt.

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    6.4.2 Umweltmanagement

    Es werden bei HEGER umfangreiche Umweltmanagementmaßnahmen getroffen. Abfälle aus der Produktion werden sortiert und Wertstoffe wie Altmetall, Kartonagen, Altpapier usw. werden der Wiederverwertung zugeführt.
    Leergebinde werden dem Lieferanten wieder zurückgeliefert, damit diese wieder weiterverwendet werden.
    Die Werkstoffe unserer Produkte und unsere Produktionsprozesse werden grundsätzlich auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft.

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    7 Produkt- und Dienstleistungsrealisierung

    7.1 Planung der Produktrealisierung

    Die von unserem Unternehmen zur Produktrealisierung getroffenen Regelungen machen den Prozess der Leistungserstellung prüfbar, steuerbar und damit beherrschbar. Auf- die Wertschöpfung der Firma HEGER GMBH bezogen beinhaltet die Prozesslenkung die Lenkung der täglichen Auftragsbearbeitung und die Beherrschung der Herstellungsprozesse mit allen vor- und nachgelagerten Hilfsprozessen.

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    7.1.1 Geltungsbereich

    Die Regelungen zur Prozesslenkung gelten für alle Bereiche der Firma Heger. Die betreffenden Festlegungen zu diesen Ver-fahren sind in Verfahrensanweisungen beschrieben ( siehe Kapitel 4.2.6 Liste der VA`s )

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    7.1.2 Der Herstellungsprozess der Firma HEGER im Überblick

    Der durch die Prozesslenkung erfasste Umfang kann in 3 Verfahren, die gleichzeitig Schlüsselverfahren für den Produktionsprozess unseres Unternehmens sind, dargestellt werden. Sonderteile werden speziell überwacht.

    Prozess der Produktherstellung für ein- und doppelseitige Leiterplatten:

    • Interne Auftragsauslösung
    • Herstellung der Fotowerkzeuge
    • Bohren des Basismaterials
    • Durchkontaktierung
    • Fotodruck bzw. Siebdruck
    • Leiterbildaufbau und Ätzen
    • Lötstoplack- und Kennzeichendruck
    • Verzinnung
    • Endfräsung, Verpackung und Versand

    Prozess der Produktherstellung für Multilayer:

    • Bereitstellung von Basismaterial
    • Belichtung und Ätzung des Basismaterials
    • Verpressung des geätzten Materials
    • Bohren des verpressten Multilayers
    • Die weitere Bearbeitung der Multilayer unterscheidet sich nicht von der ein- und doppelseitiger Leiterplatten.

    Prozess der Produktherstellung für SMD-Schablonen:

    • Interne Auftragsauslösung
    • Fotowerkzeugherstellung
    • Zuschnitt und Reinigung des Neusilbers
    • Belichtung des Neusilbers
    • Ätzung und Reinigung des belichteten Neusilbers
    • Verpackung und Versand

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    7.1.3 Zuständigkeit und Verantwortlichkeit

    Die jeweiligen Verfahrensverantwortlichen sind zuständig für Beschaffung und Instandhaltung von Fertigungseinrichtungen.
    Zuständig für die Fertigungs- und Prüfschritte bei der Herstellung der Produkte ist die QS.
    Verantwortlich für die gesamte Produktion ist der Produktionsleiter.

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    7.1.4 Ausführungsunterlagen

    Die Verfahren zur Kapazitätsplanung, Produktherstellung und Auftragsabwicklung sind inkl. der beschriebenen Überwachungs- und Prüfschritte durch die Dokumentation in Verfahrens- und Arbeitsanweisungen überprüfbar und nachvollziehbar. Für das Vor-liegen aller Dokumente, die zur wirksamen Lenkung des Produktionsprozesses von den Mitarbeitern benötigt werden, ist der jeweilige Verfahrensverantwortliche zuständig.

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    7.2 Kundenbezogene Prozesse

    Durch eine systematische Überprüfung der Anforderungen der Geschäftspartner an die Firma HEGER während der Angebotsphase, vor und während der Auftragsphase sowie im after-sales-Bereich (Kundendienst) ist gewährleistet,

    • dass die Forderungen/Spezifikationen hinsichtlich ihrer Eindeutigkeit, Vollständig-keit und Erfüllbarkeit überprüft,
    • Maßnahmen eingeleitet und
    • die Anforderungen dokumentiert und umgesetzt werden.

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    7.2.1 Begriffe

    Vertragsunterlagen:

    Sind alle vertragsrelevanten Angebots- und Auftragsunterlagen, wie Telefonnotizen, Telefaxe oder schriftliche Kundenbestellungen mit Angaben der Produkt-Bezeichnung, Menge, Liefertermin etc.

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    7.2.2 Vorgehensweise bei der Vertragsprüfung

    a) Allgemein

    Grundsätzlich werden jede Anfrage bzw. jeder Vertrag, der zur Ausarbeitung eines Angebotes führt, sowie die dazugehörigen Unterlagen (Spezifikationen) einer individuellen Prüfung unterzogen.

    b) Vertragsarten

    Im Rahmen der Ausübung der Geschäftstätigkeiten der HEGER GMBH existieren folgende Vertragstypen, die hinsichtlich ihrer Machbarkeit eindeutig überprüft werden:

    • Vom Kunden unterschriebene Auftragsformulare
    • Rahmenaufträge
    • Abrufaufträge
    • Mündliche und fernmündliche Bestellungen mit Auftragsbestätigung

    c) Kriterien der Vertragsprüfung

    • Ist der Vertrag technisch erfüllbar?
    • Ist der Vertrag kapazitätsmäßig erfüllbar?
    • Sind alle Forderungen eindeutig und vollständig festgelegt?

    d) Änderungen des Vertrags

    Ergeben sich aus den unter b) aufgeführten Kriterien nicht erfüllbare oder wirt-schaftlich nicht vertretbare Punkte, klärt dies die Geschäftsführerin oder der Qualitätsbeauftragte mit dem Geschäftspartner der HEGER GMBH und dokumentiert dies in Form einer Vertragsänderung bzw. durch einen Nachtrag.

    e) Bestätigung der Vertragsprüfung

    Vertragsprüfungen gelten als abgeschlossen, wenn ein interner Auftrag ausgelöst wurde.

    f) Vertragsüberprüfung

    Die vereinbarten Konditionen/Bedingungen in den Verträgen werden durch die betreffenden Bereiche auf ordnungsgemäße Er-füllung regelmäßig durch Prüfungen überwacht. Bei Abweichungen erfolgt eine Klärung mit dem Kunden.

    g) Dokumentation

    Die Dokumentation der Vertrags- und Angebotsprüfung wird zusammen mit allen zugehörigen Dokumenten wie

    • Angebote/Spezifikationen
    • Auftragsbestätigungen/Aufträge
    • Verträge

    auf Tagesbasis via EDV-System archiviert.

    Die jeweiligen Archivierungszeiten unterliegen den gesetzlichen Anforderungen.

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    7.2.2.1 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen:

    • VA-QS-006 "Vertragsprüfung"
    • VA-QS-007 "Fertigungslenkung"
    • VA-QS-007a "Fertigungslenkung SMD-Schablonen"
    • VA-QS-007b "Fertigungslenkung Multilayer"

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    7.2.3 Kommunikation mit dem Kunden

    Die Geschäftsleitung und die Vertriebsmitarbeiter sind auch während der Produktion und nach Auslieferung der Teile Ansprechpartner des Kunden. Sollten sich noch Unklarheiten oder Reklamationen ergeben, werden die Vertriebsmitarbeiter jederzeit weiterhin für den Kunden ansprechbar sein und über die klärenden Punkte entscheiden.

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    7.3 Entwicklung

    Dieser Abschnitt beschreibt den Entwicklungsablauf von Platinen und Baugruppen. Ziel ist es, hochwertige und zuverlässige Produkte zu entwickeln, die den Anforderungen der Abnehmer, den gesetzlichen Auflagen ( z.B. Sicherheits-Vorschriften ) und dem Stand der Technik entsprechen.
    Für die Dokumentation der Designlenkung ( Entwicklung ) sind die Mitarbeiter des Vertriebs und der AV zuständig.
    Es sind die Erfordernisse und Erwartungen der Kunden und der produktspezifischen Anforderungen mittels eines Pflichtenheftes zu ermitteln und festzulegen. Es sind Konzepte zur Realisierung des Produktes nach dem Pflichtenheft auszuarbeiten.
    Für die Entwicklung ist die VA-QS-011 "Entwicklung und Designlenkung" zuständig. Diese beschreibt die einzelnen Phasen der Entwicklung.
    Entwicklungsmuster dürfen nur nach schriftlicher Freigabe des Kunden gefertigt werden.

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    7.3.1 Entwurfsmuster

    Der Kunde hat eine Idee oder schon einen Schaltplan. Hier wird die Erstellung eines Entwurfmusters skizziert:

    • Zeichnungen auf Kontur und Freiflächen überprüfen
    • Bauelemente ermitteln
    • Anordnung der Elemente ( Platzierung)
    • Verbinden der Elemente
    • Layouterstellung
    • Freigabe vom Kunden einholen, unklare Punkte klären
    • Erteilung der Freigabe

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    7.3.2 Erstmuster ( Prototyp )

    Erstellung der Erstmuster unter Produktionsbedingungen.
    Aufgaben des Erstmusters:

    • Die Materialbeschaffung muss sicher und dem Produkt angemessen sein
    • Produktionstauglichkeit
    • Test auf Funktions- und Betriebssicherheit
    • Alle Vorschriften und Richtlinien werden eingehalten

    Ein enger Kontakt zum Kunden während der ganzen Bearbeitungsphase ist eine wichtige Vorraussetzung für einen erfolgreichen Projektabschluss. Dies gilt insbesondere, wenn ein Teil oder die komplette Entwicklung von einem von uns beauftragten Dienstleister durchgeführt wird. Bei speziellen Layouts oder Baugruppen ist das unbedingt durchzuführen, um hier die fachlichen Parameter einwandfrei zu erfüllen.

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    7.4 Beschaffung

    7.4.1 Ziel der Beschaffung

    Zur Sicherstellung der Qualität aller zugekauften Rohstoffe/Produkte, die für die Weiterverarbeitung und -bearbeitung vorgesehen sind, werden die Beschaffungs-Maßnahmen geplant und überwacht.

    Die Verfahren und Festlegungen für die Beschaffungsprozesse der Firma HEGER sind daher darauf ausgerichtet, die geregelte Beschaffung sowie die bedarfs- und auftragsgerechte Versorgung mit Fertig-produkten zu gewährleisten.

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    7.4.2 Überblick über den Beschaffungsprozess

    Der Beschaffungsvorgang durchläuft fünf Hauptschritte:

    • Bedarfsermittlung mit Festlegung der Beschaffungsangaben
    • Beurteilung des Lieferanten gemäß den jeweils definierten Leistungskriterien und der Einkaufsrichtlinie
    • Auswahl des Lieferanten auf der Basis der Ergebnisse der Lieferantenbeurteilung (Auftragserteilung an den Lieferant)
    • Wareneingangs- bzw. Leistungsprüfung
    • Dokumentation des Beschaffungsvorgangs

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    7.4.3 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen

    • VA-GF-004 Beschaffungen
    • VA-QS-006 Vertragsprüfungen
    • VA-QS-008 Prüfungen und Inprozesskontrollen

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    7.5 Produktion und Dienstleistungserbringung

    7.5.1 Lenkung der Produktion und Dienstleistungserbringung

    Die Fertigung stellt Produkte unter Beachtung aller Vorgaben der gültigen Produktionsunterlagen her. Durch die Einstellung und Überprüfung der Produktionseinrichtungen ist der korrekte Prozessablauf sichergestellt.

    Die Durchführung der fertigungsbegleitenden Prüfungen erfolgt überwiegend im Rahmen der Selbstprüfung durch das Fertigungspersonal.

    Die verschiedenen Fertigungsprozesse sind in Verfahrensanweisungen beschrieben:

    VA-QS-007 Fertigungslenkungen
    VA-QS-007a Fertigungslenkung SMD-Schablonen
    VA-QS-007b Fertigungslenkung Multilayer

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    7.5.1.1 Wartung

    Wartung im herkömmlichen Sinne wie Montage und Kundendienst wird von HEGER GMBH nicht durchgeführt. Unter Wartung wird daher Kundenbetreuung und Kundenberatung verstanden.
    Ansprechpartner für technische Probleme und Aufgaben, welche sich nach Auslieferung unserer Produkte aus der Sicht der Kunden ergeben, ist der Bereich Vertrieb.
    Informationen über Produktmängel werden an die QS weitergeleitet, damit entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden können. Siehe Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen Kapitel 8.5.2.

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    7.5.2 Validierung der Prozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung

    Durch geplante systematische Prüfungen wird bei HEGER GMBH sichergestellt, dass die produktspezifischen Prozesse den Qualitätsanforderungen unserer Kunden und des Marktes entsprechen. Die Prozessbeurteilung erfolgt in der Kontrolle oder obliegt der Qualitätssicherung.

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    7.5.2.1 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

    Mit diesem Kapitel wird sichergestellt, dass Produkte, die an Kunden im Rahmen unserer Geschäftsprozesse weitergegeben werden, eindeutig gekennzeichnet sind. Die Festlegungen zur Kennzeichnung ermöglichen dadurch insbesondere die wirksame

    • Bearbeitung von Kundenreklamationen inkl. der kundengerechten Wahrnehmung unserer Garantieverpflichtungen,
    • Analyse von produkt- und auftragsbezogenen Qualitätsabweichungen
    • sowie bedarfsgerechte Planung und Steuerung unserer Prozesse.

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    7.5.2.2 Gegenstand der Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

    Gekennzeichnet werden Produkte und die dazugehörigen Auftragsunterlagen und Daten.
    Wesentliche Voraussetzungen ist in beiden Fällen die Kennzeichnungssystematik bei auftragsbegleitenden und produktbezogenen Qualitätsaufzeichnungen

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    7.5.2.3 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von Produkten

    Sofern die Erlaubnis des Kunden vorliegt, werden Fertigprodukte der Firma HEGER GMBH durch die feste Aufbringung des Heger-Logos und des Produktionsdatums gekennzeichnet. Auftragsunterlagen werden durch eine laufende interne Nummer, die sogenannte CNC-Nummer, gekennzeichnet.

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    7.5.2.4 Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit von auftragsbezogenen Daten

    Jeder Auftrag wird zum Auftragsstart im System automatisch mit einer Auftragsnum-mer versehen. Die so gekennzeichneten auftragsbegleitenden Unterlagen werden in einer Kundenakte verwaltet. Rückverfolgbarkeit bedeutet hier, dass alle auftragsbezo-genen Informationen, Daten und Unterlagen dem jeweiligen Auftragsstatus und der entsprechenden Warenlieferung zugeordnet werden können.
    Durch die Erfassung dieser auftragsspezifischen Vorgänge im System sowie in der Kundenakte ist gewährleistet, dass eine lückenlose Nachvollziehbarkeit, aktuell und nach Auftragsabschluss, gewährleistet ist.

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    7.5.2.5 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen:

    • VA-QS-006 Vertragsprüfungen
    • VA-QS-008 Prüfungen und Inprozesskontrollen

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    7.5.3 Eigentum des Kunden

    Dieses Kapitel regelt die Behandlung von Materialien oder Produkten, die durch den Auftraggeber beigestellt und von der HEGER GMBH integriert oder verarbeitet werden. Beigestellte Produkte sind auftraggeberspezifische Einheiten, die gemäß Vertrag vom Auftraggeber an uns geliefert und durch uns auf erhaltene Menge, Identität und Transportschäden geprüft und bis zur Verwendung oder Auslieferung gelagert werden. Erhaltene Dokumente und Daten werden aufbewahrt ( elektronisch oder Archiv ). Die daraus erstellten Arbeitsunterlagen werden 2 Jahre nach dem letzten Auftrag der CNC Nummer dem Kunden zurückgesandt. Ist dieses nicht möglich, werden diese ordentlich vernichtet.

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    7.5.3.1 Zuständigkeit und Verantwortlichkeit

    Die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten bei beigestellten Produkten sind wie folgt festgelegt:

    • Für die Weiterleitung der Informationen an die AV oder Produktion ist der Vertrieb zuständig.
    • Für die Festlegung der internen Aktivitäten ist nach Information durch den Vertrieb die AV zuständig.
    • Für die vertragliche Regelung mit dem Auftraggeber ist der Vertrieb zuständig.
    • Qualitätsfragen werden durch die QS geklärt.

    Werden Fragen der Produkthaftung berührt, ist zu klären, ob ein Rechtsberater oder die Firmenhaftpflichtversicherung eingeschaltet werden muss.

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    7.5.4 Handhabung, Lagerung, Verpackung, Konservierung und Versand

    Die getroffenen Regelungen stellen sicher, dass Verbrauchsmaterialien gemäß den klimatischen und sicherheitstechnischen Anforderungen richtig gelagert und gehandhabt werden. Ferner wird sichergestellt, dass Verbrauchsmaterialien entweder direkt oder durch den Lagerort ausreichend gekennzeichnet werden um Verwechselungen auszuschließen. Es existieren Regelungen für die Handhabung unserer Produkte beim Versand.

    Alle nachfolgend beschriebenen Abläufe sind durch Verfahrens- bzw. Arbeitsanweisungen geregelt und überprüfbar.

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    7.5.4.1 Handhabung

    Die Handhabung von Verbrauchsmaterialien ergibt sich meist aus den Lieferanten-Vorschriften und den gesetzlichen, sicherheitstechnischen Bestimmungen. Für deren Einhaltung zeichnet der jeweilige Verfahrensverantwortliche verantwortlich. Die Regelungen für die Handhabung von Halbzeugen und Produkten der Firma HEGER GMBH ist den jeweiligen Verfahrens- und Arbeitsanweisungen zu entnehmen.

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    7.5.4.2 Lagerorte, Zuständigkeiten

    Die Lagerung von Verbrauchsmaterialien wird bei der Firma HEGER GMBH nicht zentral, sondern bereichsorientiert vorgenommen. Dies ist aus Gründen der besseren Übersicht, der schnellen Verfügbarkeit und den unterschiedlichen Anforderungen verschiedener Materialien an das Lagerklima sinnvoll. Diese Bereichsläger liegen im Zuständigkeitsbereich der jeweiligen Verfahrensverantwortlichen und sind von diesen durch Arbeitsanweisungen geregelt.

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    7.5.4.3 Identifikation

    Die in den Bereichen durch Arbeitsanweisungen getroffenen Regelungen für die Bereichsläger stellen eine eindeutige Identifizierbarkeit der Verbrauchsmaterialien sicher. Durch das Vorhandensein von festen Lagerplätzen für einzelne Materialien wird diese Sicherheit noch erhöht.

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    7.5.4.4 Lagerzustandsüberwachung

    Die Lagerzustandsüberwachung obliegt den jeweiligen Verfahrensverantwortlichen. Durch die mindestens einmal jährliche Auditierung des Lagerwesens findet eine zusätzliche Überwachung statt.

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    7.5.4.5 Produkte mit beschränkter Lagerfähigkeit

    Bei Produkten mit beschränkter Lagerfähigkeit wird nach dem "First-in-first-out-Prinzip" verfahren, d.h. ältere Verbrauchsmaterialen werden immer zuerst eingesetzt. Abgelaufene Materialien werden auf die in der Galvanik gekennzeichneten Sperrflächen umgelagert, bis sie entsorgt werden.

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    7.5.5 Verpackung

    Die Regelungen für die Verpackung von Produkten der Firma HEGER GMBH sind durch eine Arbeitsanweisung und die Anliefervorschriften unserer Kunden, welche per EDV in der Kundendatei erfasst sind, dokumentiert.

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    7.5.5.1 Konservierung

    Fertigprodukte der Firma HEGER GMBH werden vor dem Versand luftdicht in Folie verschweißt. Dies gilt auch bei Abrufaufträgen, wo Produkte bei uns bis zum nächsten Abruf eingelagert werden. Kundeneigene Auftragsunterlagen wie Fotowerkzeuge oder Datenträger, die bei uns archiviert werden, lagern an dafür geeigneten Orten im Archiv der Firma HEGER GMBH.

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    7.5.5.2 Versand

    Die Regelungen für den Versand von Fertigprodukten ergeben sich aus den Wünschen unserer Kunden, welche in der Kundendatei mit Hilfe der EDV erfasst sind. Durch die in Verfahrens- und Arbeitsanweisungen getroffenen Regelungen wird sichergestellt, dass schon bei der internen Auftragsauslösung diesbezügliche Kundenwünsche berücksichtigt werden.

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    7.6 Lenkung der Überwachungs- und Messmittel

    Das festgelegte Verfahren zur Prüfmittellenkung stellt sicher, dass nur kalibrierte Messmittel für qualitätsrelevante Prüfungen eingesetzt werden. Außerdem legt es fest, welche Prüfmittel für welche Prüfungen eingesetzt werden dürfen. Die Überwachung, Kalibrierung und erforderlichenfalls Justierung, sowie die Instandhaltung kann je nach Sachlage und Qualifikation intern oder extern erfolgen.

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    7.6.1 Organisation/Verantwortlichkeiten

    Die Prüfmittelerfassung und -überwachung wird zentral vom Verfahrensverantwortlichen-Mechanik durchgeführt. Er plant die nötigen Kalibrierungen und ist außerdem zuständig für die Auswahl und Bedarfsmeldung von neu zu beschaffenden Prüfmitteln.

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    7.6.2 Vorgehen bei nicht konformen Prüfmitteln

    Fehlerhafte oder nicht kalibrierte Prüfmittel dürfen nicht eingesetzt werden. Der Verfahrensverantwortliche-Mechanik hat dafür Sorge zu tragen, dass solche Prüfmittel nicht in der Produktion zum Einsatz kommen. Außerdem ist er dafür verantwortlich, dass mit solchen Prüfmitteln durchgeführte Prüfungen wiederholt werden. Das festgelegte Verfahren zur Prüfmittelüberwachung stellt sicher, dass nur kalibrierte Messmittel für qualitätsrelevante Prüfungen eingesetzt werden. Außerdem legt es fest, welche Prüfmittel für welche Prüfungen eingesetzt werden dürfen.

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    7.6.3 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisung:

    • VA-QS-009 Prüfmittelüberwachung
    • VA-QS-007 Fertigungslenkung
    • VA-QS-007a Fertigungslenkung SMD-Schablonen
    • VA-QS-007b Fertigungslenkung Multilayer

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    8 Messung, Analyse und Verbesserung

    8.1 Planung der Verbesserung

    Ein wichtiger Punkt unserer Qualitätspolitik ist es, durch ständige Verbesserung der Abläufe und der Produkte, unsere Kunden bestmöglichst zufrieden zustellen und somit die vorhandene Marktposition zu sichern und auszubauen.

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    8.2 Kundenzufriedenheit

    Die Kundenzufriedenheit wird durch die regelmäßige Kommunikation mit unseren Kunden und über die Reklamationsbearbeitung überwacht. Indem wir den intensiven Kundenkontakt im direkten Gespräch und über Telefon, Fax und Email pflegen, ist eine spezielle Abfrage darüber nicht notwendig. Durch interne Kommunikation der "kurzen Wege" werden evtl. Unzufriedenheiten der Kunden schnell erfasst und mit diesen schnellsten geklärt.

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    8.2.1 Interne Audits

    Das Ziel der von der Firma HEGER GMBH durchgeführten internen Audits ist die Beurteilung des Qualitätsmanagementsystems auf Zweckmäßigkeit und Wirksamkeit sowie dessen kontinuierliche Weiterentwicklung.

    Kriterien hierzu sind

    • Stand der Implementierung des Qualitätsmanagementsystems gemessen an dem vorliegenden dokumentierten Standard,
    • Stand der Anpassung der Dokumentation an die Erfordernisse der Geschäfts-prozesse,
    • Qualitätsziele und -indikatoren,
    • Funktionsfähigkeit des Qualitätsmanagementregelkreises.

    Alle nachfolgend beschriebenen Abläufe sind durch Verfahrensanweisungen geregelt und überprüfbar.

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    8.2.2 Auditdurchführung

    Die Firma HEGER GMBH überprüft die Zweckmäßigkeit und Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems durch die Durchführung von Verfahrensaudits, d.h. mittels der Auditierung einzelner Geschäftsprozesse. Diese prozessorientierte Vorgehensweise wurde gewählt, weil die Geschäftsprozesse die Basis der qualitätsrelevanten Dokumentation darstellen. Grundlage der einzelnen internen Audits sind daher jeweils die Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, die den zu auditierenden Geschäftsprozess dokumentieren.

    Die Auditjahresplanung basiert daher auf einem rollierenden System, um auf diese Weise die Überprüfung aller Elemente des Qualitätsmanagementsystems, innerhalb eines Jahres, zu gewährleisten.

    Die Firma HEGER GMBH sieht den entscheidenden Vorteil dieser Vorgehensweise darin, dass die Qm-Elemente nicht losgelöst von den Geschäftsprozessen, sondern immer im Wirkungszusammenhang der Wertschöpfungskette des Unternehmens überprüft werden und zur permanenten Überwachung und Verbesserung führt. Die Durchführung interner Audits ist somit ein wesentliches Instrument zur laufenden Überwachung unseres Qualitätsmanagementsystems und zur kontinuierlichen Verbesserung des Systems.

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    8.2.2.1 Auswertung und Maßnahmeneinleitung

    Die Ergebnisse der internen Audits werden dokumentiert. Festgestellte Schwachstel-len werden innerhalb des Qm-Regelkreises durch Korrekturmaßnahmen behoben. Die Wirksamkeit und termingerechte Erledigung der vereinbarten Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen wird regelmäßig überprüft und ebenfalls dokumentiert. Dadurch besteht im Unternehmen jederzeit Transparenz über erledigte, in Bearbeitung befindliche und unerledigte Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen.

    Die Geschäftsleitung ist jederzeit über den Stand und die Ergebnisse der internen Audits informiert.

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    8.2.2.2 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen (VA):

    • VA-QS-001 "Interne Audits"
    • VA-GF-002 "Management Review"
    • VA-QS-003 "Lenkung der Dokumente und Daten"
    • VA-QS-005 "Korrekturmaßnahmen"

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    8.2.3 Messung und Überwachung der Prozesse

    Durch die unterschiedlichen Prüfungen wird sichergestellt, dass die Produkte den Qualitätsstandards der Firma HEGER GMBH entsprechen, ohne Mängel sind und für die Auslieferung freigegeben versendet werden oder, bei Abrufaufträgen, dem Fertigwarenlager zugeführt werden.

    Den Herstellungs- und Fertigstellungsprozessen entsprechend fallen unterschiedliche Prüfungen für die versandfertigen Produkte an.

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    8.2.3.1 Prüfungsarten

    Betrachtet man den Prüfungsverlauf anhand der Wertschöpfung so entsteht folgende zeitliche Reihenfolge:

    • Wareneingangsprüfungen für Rohstoffe und zurückgenommene Ware vom Kunden.
    • In-Prozess-Prüfungen die während der Herstellung von Produkten durchgeführt werden.
    • Endprüfungen der Produkte. Vor dem Einlagern in das Fertigwaren-/Versandlager, wo die versandfertigen Produkte liegen, werden am Endprodukt alle, vom Kunden geforderten Spezifikationen überprüft.

    Als Prüfungen vor und während der Auftragsabwicklung werden durchgeführt:

    a) Machbarkeitsprüfung (Auftragseingangsprüfung): Prüfung aller eingehenden An-fragen und Kundenaufträge hinsichtlich ihrer Machbarkeit (Preise/Konditionen, Termine, Warenverfügbarkeit). Die Kriterien für diese Prüfungen sind in den ent-sprechenden Verfahrensanweisungen klar spezifiziert und nachvollziehbar.

    b) Kundenprüfung: wird bei Neukunden im Rahmen der Kundenstamm-Datenerfassung berücksichtigt.

    c) Wirtschaftlichkeitsprüfung: wird bei jedem Auftrag durchgeführt.

    d) Laufende Auftragsüberwachung: erfolgt durch den jederzeit möglichen Zugriff auf den Auftrag im DV-System.

    e) Zahlungseingangsprüfung: erfolgt bei jedem Auftrag und ist Grundlage des Reklamationshandlings sowie der Mahnverfahren.

    Die Ergebnisse der Prüfungen werden als DV-Backups dokumentiert und unterliegen dem für die HEGER GMBH gültigen Verfahren zur Verwaltung von Qualitätsaufzeichnungen.

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    8.2.4 Prüfstatus und Freigabe und Sperrungsregelungen

    Alle in den Verfahrensanweisungen benannten Prüfungen an unseren Produkten sind 100%-Kontrollen, d.h. Stichproben werden nicht durchgeführt. Als defekt klassifizierte Produkte werden nicht gelagert, sondern umgehend entsprechend gekennzeichnet und entsorgt.

    Nicht oder nicht mehr taugliche Verbrauchsmaterialien werden gemäß Verfahrensanweisung entweder an den Hersteller zurückgesandt oder entsorgt. Für den Fall, dass diese Materialien zwischengelagert werden müssen, stehen gekennzeichnete Sperrbereiche zur Verfügung.

    Damit ist die Bearbeitung von Aufträgen bzw. die Verwendung nicht-konformer Produkte, die nicht den vereinbarten Kundenspezifikationen entsprechen, weitgehend ausgeschlossen.

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    8.2.4.1 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisung:

    • VA-QS-007 "Fertigungslenkung"
    • VA-QS-007a "Fertigungslenkung SMD-Schablonen"
    • VA-QS-007b "Fertigungslenkung Multilayer"
    • VA-QS-008 "Prüfungen und Inprozesskontrollen"
    • VA-QS-009 "Prüfmittelüberwachung"

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    8.3 Lenkung fehlerhafter Produkte

    Die Regelungen zum Umgang mit fehlerhaften, also nicht den vereinbarten Qualitäts-anforderungen entsprechenden Produkten in unserem Unter-nehmen ermöglichen die gezielte Identifikation von Nichtkonformitäten sowohl auf Produktebene als auch in der Auftragswicklung und die Einleitung entsprechender Maßnahmen zu deren Behebung.

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    8.3.1 Kennzeichnung fehlerhafter Produkte

    Als defekt bewertete Produkte der Firma HEGER GMBH werden mit einem permanenten Marker durchgestrichen. Die so gekennzeichneten Leiterplatten werden nicht ausgeliefert, sondern umgehend der Entsorgung zugeführt.

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    8.3.2 Fehlermeldung

    Eine Fehlermeldung erfolgt dann, wenn ein Fehler häufiger auftritt oder die Bestellmenge eines Auftrages nicht erreicht wird.

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    8.3.3 Verantwortlichkeiten

    Zuständig für die Fehlermeldung ist die prüfende Person. Korrekturmaßnahmen werden durch die Geschäftsführerin, den Qualitätsbeauftragten und den zuständigen Verfahrensverantwortlichen eingeleitet.

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    8.3.4 Lagerung fehlerhafter Produkte

    Als defekt klassifizierte Produkte werden bei der Firma HEGER GMBH nicht gelagert.

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    8.4 Datenanalyse

    Hier werden die festgelegten statistischen Methoden beschrieben, die der sicheren Beurteilung von Prüfergebnissen und der Kostensenkung dienen.

    Die erfassten Daten der Ausschussteile in der Kontrolle, die Auswertung der eingegangenen Lieferungen und die Reklamationen werden ausgewertet (Management Review ). Ergeben sich aus den Daten Korrektur- oder Vorbeugungsmaßnahmen werden diese umgehend umgesetzt. Die Datenauswertung ist eine der Grundlagen zur Betriebsmittelplanung und zur Nachkalkulation von Produkten, sowie der Beschaffung.

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    8.5 Verbesserung

    In allen Bereichen unseres Unternehmens sind die Abläufe so geregelt, dass auf-tretende oder mögliche Qualitätsabweichungen unterschiedlicher Ursache systematisch erkannt und auf ihre unterschiedlichen Ursache hin untersucht werden.

    Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden die notwendigen Korrektur- und Vor-beugungsmaßnahmen ergriffen, um

    • die Abweichung unmittelbar zu beseitigen (Sofortmaßnahmen),
    • ein Wiederauftreten der Abweichung zu verhindern (Prävention).

    Alle nachfolgend beschriebenen Abläufe sind durch Verfahrensanweisungen geregelt und überprüfbar.

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    8.5.1 Ablaufschritte bei Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen

    Für die Einleitung, Durchführung und Überwachung von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen und deren Erfolgskontrolle existiert ein generelles Prozedere. Detailschritte sowie die Zuständigkeiten sind in der Verfahrensanweisung VA-QS-005 "Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen" sowie in der Verfahrensanweisung zur Prozesslenkung beschrieben.

    Nachfolgend werden die wichtigsten Prozessschritte kurz skizziert:

    1. Feststellung einer Abweichung
    2. Problemdefinition
    3. Einleitung von Sofortmaßnahmen zum Abstellen der Störung und Verhütung möglicher Folgeschäden
    4. Ursachensuche - Ursachenanalyse
    5. Konzeption von Vorbeugungsmaßnahmen
    6. Testen und Umsetzung der Problemlösung
    7. Überprüfung der Wirksamkeit und Dokumentation
    8. Management Review

    Diese Vorgehensweise wurde den benannten internen Auditoren in der Schulungsveranstaltung "Planung und Durchführung von internen Audits" vermittelt. Die acht Prozessschritte beschreiben den Qualitätsregelkreis unseres Unternehmens. Die systematische und geregelte Handhabung von Korrekturmaßnahmen ist durch die Einführung der relevanten, diesen Regelkreis beschreibenden Verfahrensanweisungen in allen Bereiche, gewährleistet. Jedem Mitarbeiter wird damit ermöglicht, aktiv am Prozess der kontinuierlichen Verbesserung teilzunehmen.

    Die Weitergabe dieser Methode an die Mitarbeiter der Firma HEGER erfolgt über das "Train the Trainer"-Prinzip.

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    8.5.2 Einleitung von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen

    Grundsätzlich führt bei einer aufgetretenen Qualitätsabweichung der Qualitäts-beauftragte und der Verfahrensverantwortliche des Verfahrens, in dem die Abweichung aufgetreten ist, die Problemdefinition durch Qualitätsabweichungen werden erkannt durch:

    • Interne Audits
    • Fehlermeldungen durch Mitarbeiter bzw. DV-System
    • Auswertungen über Fehleranalysen bzgl. produkttechnischer Daten
    • Kundenreklamation
    • Verbesserungsvorschläge durch Mitarbeiter

    Bei der Problemdefinition wird festgelegt, ob durch den Verfahrensverantwortlichen die Abweichung zu beheben ist. Sind zur Lösung des Problems bzw. zur Einleitung von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen bereichsübergreifende Ressourcen notwendig, werden diese von der Geschäftsleitung direkt benannt. Problemlösungen dienen dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Qualitätsmanagementsystems unseres Unternehmens.

    Das Managementteam:

    • legt die Zusammensetzung der Arbeitsgruppen fest,
    • überprüft die Wirksamkeit der eingeleiteten Korrektur- und Vorbeugungs-maßnahmen,
    • löst Arbeitsgruppen nach erfolgreicher Einleitung und Durchführung von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen auf (wenn dies nicht bereits direkt durch die Geschäftsleitung geschehen ist).

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    8.5.3 Durchführung von Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen

    Abhängig von der Bedeutung einer Qualitätsabweichung für die Einhaltung unseres Qualitätsmanagementsystems sind für die Durchführung verantwortlich:

    • Der einzelne Mitarbeiter der Firma HEGER GMBH
    • Der/die Verfahrenverantwortlichen
    • Der/die Qualitätsbeauftragte
    • Die Produktionsleitung
    • Die Geschäftsführung

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    8.5.3.1 Überprüfung der Wirksamkeit

    Sowohl das Managementteam als auch der/die betroffene Verfahrensverantwortliche überprüfen die Wirksamkeit der unternommenen Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen.

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    8.5.3.2 Mitgeltende Unterlagen

    Verfahrensanweisungen (VA):

    • VA-QS-001 "Interne Audits"
    • VA-GF-002 "Management Review"
    • VA-QS-003 "Lenkung der Dokumente und Daten"
    • VA-QS-005 "Korrektur- und Vorbeugungsmaßnahmen"

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    Anhang

    1.1 Qualitätsdokumente

    Zuordnung und Art der Dokumente Kennzeichnung Erstellung/ Änderung Prüfung/ Freigabe Aufbewahrungsort
    QM-Handbuch QMH-ID Kapitel 1.4 GF/QB VV, QB
    Verfahrensanweisungen VA-ID VV VV/QB VV, QB
    Arbeitsanweisungen AA-ID VV VV/QB VV, QB, MA
    Vernetzungsmatrix QMH-ID QB QMB QB
    Stellenbeschreibungen SB-ID GF GF VV, QB, Personalakte
    Formulare: Form...


    Anfrageformular GF-001 QB GF Büro
    Auftragsbestätigung GF-002 GF GF Büro
    Arbeitsvorbereitungsschein AV-001 QB QB Büro
    Auftragsbegleitschein AV-002 GF GF PC, Büro
    Multilayer-Tagebuch ME-001 QB QB Ordner "Multilayer - Tagebuch"
    Auditplan QS-001 QB QB Büro, Aushang
    Korrekturreport QS-002 QB QB Büro
    Auditbericht QS-003 QB QB Büro
    Auditjahresplan QS-004 QB QB Büro
    Ernennung einer PLG QS-005 QB QB Büro
    Einsatz neuer Produkte QS-005 PL QB Büro
    Mindestbestandsmengen für Verbrauchsmaterialien QS-006 QB QB PC
    Bestellung QS-007 QB GF Büro und in den Bereichen
    Weiterbildungsbedarfsmeldung QS-008 QB GF Büro
    Jahresplan - Schulung QS-009 QB GF Büro
    Schulungsvereinbarung QS-010 QB GF Büro
    Beurteilung der Schulungsmaßnahme QS-011 QB GF Büro
    Prüfmittelkalibrierungsplan QS-012 QB QB Prüfmittelkalibrierungs-
    ordner Mechanik
    Fehlerbildbericht KO-001 VV-KO QB BO-Kontrolle

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    1.2 Qualitätsaufzeichnungen

    Zuordnung und Art der Dokumente
    Erstellung/ Änderung Prüfung/ Freigabe Gültigkeits- vermerk Aufbewahrung: Zeitraum und Ort
    Anfrageformular Kundenname QB GF Datum 6 Jahre
    Ordner "Anfragen - Angebote" (GF)
    Auftragsbestätigung Kundenname QB GF/QB Datum 6 Jahre
    Ordner "Bestellungen" (GF)
    Arbeitsvorbereitungsschein Kundenname, CNC-Nummer QB QB Datum unbegrenzt
    beim Kunden oder im Archiv
    Auftragsbegleitschein Auftragsnr., Kundenname, GF GF/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "Auftragsbegleitscheine" und EDV-System (GF)
    Multilayer - Tagebuch Datum, Kundenname, CNC-Nummer QB QB Datum 3 Jahre
    Ordner "Multilayer-Tagebuch" im Multilayer-Raum
    Auditplan lfd. Auditnummer, Bereich QB GF/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "interne Audits" (QB)
    Korrekturreport lfd. Auditnummer, Bereich QB VV/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "interne Audits" (QB)
    Auditbericht lfd. Auditnummer Bereich QB VV/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "interne Audits" (QB)
    Auditjahresplan Jahr QB GF/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "interne Audits" (QB)
    Einsatz neuer Produkte Bericht Nr. QB, VV GF/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "Einsatz neuer Produkte" (QB)
    Mindestestandsmengen für Verbrauchsmaterialien Datum, Bereich VV-Bereich VV/GF/QB Datum im Bereich, upgedatete Forms werden nicht aufgehoben
    Bestellung Lieferanten-name QB VV/GF/QB Datum 3 Jahre
    Ordner "Bestellungen ausgehend" (GF)
    Weiterbildungs-
    bedarfsmeldung
    lfd. Nummer,
    Name des zu schulenden Mitarbeiters
    QB GF/QB Datum 10 Jahre

    Schulungsordner, Personalakte (GF)

    Jahresplan - Schulung Jahr QB GF/QB Datum 10 Jahre

    Schulungsordner, Personalakte (GF)

    Schulungsvereinbarung lfd. Nummer, Name des zu schulenden Mitarbeiters QB GF/QB Datum 10 Jahre

    Schulungsordner, Personalakte (GF)

    Beurteilung der Schulungsmaßnahmen lfd. Nummer, Name des geschulten Mitarbeiters MA GF/QB Datum 10 Jahre

    Schulungsordner, Personalakte (GF)

    Prüfmittelkalibrierungsplan Ersteller, Datum VV-ME QB Datum 4 Jahre

    Ordner "Prüfmittelkalibrierung" im Mechanik-Bereich

    Bereichsordner Arbeitsvorbereitung
    Inhalt siehe Anlage 6 VA-QS-006
    Bereichs-
    bezeichnung
    VV-AV VV-AV Datum unbegrenzt

    Im Bereich

    Bereichsordner Mechanik
    Inhalt siehe Anlage 6 VA-QS-006
    Bereichs-
    bezeichnung
    VV-ME VV-ME Datum unbegrenzt

    Im Bereich

    Bereichsordner Fotodruck
    Inhalt siehe Anlage 6 VA-QS-006
    Bereichs-
    bezeichnung
    VV-FD VV-FD Datum unbegrenzt

    Im Bereich

    Bereichsordner Siebdruck
    Inhalt siehe Anlage 6 VA-QS-006
    Bereichs-
    bezeichnung
    VV-SD VV-SD Datum unbegrenzt

    Im Bereich

    Ordner "Prüfmittelkalibrierung"
    Inhalt siehe Anlage 6 VA-QS-006
    Datum,
    Ersteller des Prüfmittel-
    kalibrierungs-
    planes
    VV-ME QB Datum 4 Jahre

    Im Bereich

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    2.1 Vernetzung Verfahrens-/ Verfahrensanweisungen

    Kurzbezeichnung Titel Zuordnung
    zur VA
    VA-
    Verantwortlicher
    VA-QS-000 Erstellen, Prüfen, Einführen und Pflegen von Verfahrensanweisungen VA-QS-003 QB
    VA-QS-001 Interne Qualitätsaudits VA-QS-003
    VA-QS-005
    VA-GF-002
    VA-QS-010
    QB
    VA-GF-002 Management Review VA-QS-001
    VA-QS-005
    GF
    VA-QS-003 Lenkung der Dokumente und Daten VA-QS-000
    VA-QS-005
    QB
    VA-GF-004 Beschaffung VA-QS-008 GF
    VA-QS-005 Korrekturmaßnahmen VA-QS-001
    VA-GF-002
    QB
    VA-QS-006 Vertragsprüfung VA-QS-007
    VA-QS-007a
    VA-QS-007b
    GF, QB, PL
    VA-QS-007 Fertigungslenkung VA-QS-006
    VA-QS-007a
    VA-QS-007b
    VA-QS-008
    QB, PL
    VA-QS-007a Fertigungslenkung SMD-Schablonen VA-QS-006
    VA-QS-007
    VA-QS-008
    QB, PL
    VA-QS-007b Fertigungslenkung Multilayer VA-QS-007
    VA-QS-008
    QB, PL
    VA-QS-008 Prüfungen und Inprozesskontrollen VA-QS-005
    VA-QS-007
    VA-QS-007a
    VA-QS-007b
    QB, PL
    VA-QS-009 Prüfmittel VA-QS-007
    VA-QS-008
    QB, PL
    VA-QS-010 Aus- und Weiterbildung VA-QS-001 GF, QB, PL

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    2.2 Vernetzung Arbeits-/ Verfahrensanweisungen

    Kurzbezeichnung Titel Zuordnung zur VA AA-Verantwortlicher
    AA - AV - 001 Datenaufbereitung und Fotoplot VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VA - QS - 006
    VA - QS - 008
    VV-AV
    AA - AV - 002 Auftragsbegleit- und Arbeitsvorbereitungsschein VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    GF/QB/VV-AV/PL
    AA - AV - 003 Datensicherung VA - QS - 003 QB, VV-AV
    AA - FD - 001 Diazofilmerstellung VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-FD
    AA - FD - 002 Lamination VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-FD
    AA - FD - 003 Belichtung VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-FD
    AA - FD - 004 Entwicklung VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-FD
    AA - FD - 005 Wartungsplan VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-FD
    AA - FD - 006 Lagerhaltung VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-FD
    AA - GA - 001 Desoxidation VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-GA
    AA - GA - 002 Durchkontaktierung VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-GA
    AA - GA - 003 Leiterbildaufbau VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-GA
    AA - GA - 004 Ätzen VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-GA
    AA - GA - 005 Bondgold VA - QS - 007 VV-GA
    AA - GA - 006 HAL VA - QS - 007 VV-GA
    AA - GA - 007 Goldstecker VA - QS - 007 VV-GA
    AA - GA - 008 Neusilber ätzen VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VV-GA
    AA - GA - 009 Zinn strippen VA - QS - 007 VV-GA
    AA - GA - 010 Chemie- und Neusilberlager VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-GA
    AA - GA - 011 Wartung und Instandsetzung VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VV-GA
    AA - GF - 001 Verpackung und Versand VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    GF
    AA - KO - 001 Bohrmusterprüfung VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - KO - 002 Ätzmusterprüfung VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - KO - 003 KS - UB Kontrolle VA - QS - 007
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - KO - 004 Verzinnungskontrolle VA - QS - 007
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - KO - 005 Konturprüfung VA - QS - 007
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - KO - 006 Resistkontrolle VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VA - QS - 007b
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - KO - 007 SMD-Schablonen-Prüfung VA - QS - 007a
    VA - QS - 008
    VV-KO
    AA - ME - 001 Programmierplatz VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-ME
    AA - ME - 002 Bohren VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-ME
    AA - ME - 003 Fräsen VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-ME
    AA - ME - 004 Multilayerpresse VA - QS - 007b VV-ME
    AA - ME - 005 Wartung und Instandsetzung VA - QS - 007
    VA - QS - 007b
    VV-ME
    AA - ME - 006 Basismaterial- und Werkzeuglager VA - QS - 007
    VA - QS - 007b

    AA - RE - 001 2:1 und 1:1 Filmvorlagen VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VV-RE
    AA - RE - 002 Nutzenmontage VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VV-RE
    AA - RE - 003 Lötstopmasken VA - QS - 007 VV-RE
    AA - RE - 004 Filmtaschererstellung SMD-Schablonen VA - QS - 007a VV-RE
    AA - RE - 005 Lagerhaltung VA - QS - 007
    VA - QS - 007a
    VV-RE
    AA - SD - 001 Elpemer SD 2467 SM DG VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 002 2K-Lötstplacke und Ätzresist VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 003 KD- und LAL-Drucke VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 004 Carbonlackdruck VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 005 Rakelgummi schleifen VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 006 Sieberstellung und -reinigung VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 007 Wartung VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 008 Lagerhaltung VA - QS - 007 VV-SD
    AA - SD - 009 Elpemer SD 2463 Flex VA - QS - 007 VV-SD
    AA - QS - 001 Erstellen einer Arbeitsanweisung VA - QS - 003 QB

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    Anhang 3: Stellenbeschreibungen

    Die Firma HEGER GMBH trifft Festlegungen durch Stellenbeschreibungen. um die Verantwortungen und Befugnisse aller Mitarbeiter, die leitende, ausführende und überwachende Tätigkeiten ausüben, welche die Qualität beeinflussen, klar zu definieren.

    Die folgende Aufstellung der bei der Firma HEGER GMBH in den Bereichen vorliegenden Stellenbeschreibungen gibt einen Überblick über die geregelten qualitätsrelevanten Tätigkeiten.

     

    Nummer: Titel der Stelle:
    SB-AV-001 "VV-Arbeitsvorbereitung"
    SB-FD-001 "VV-Fotodruck"
    SB-GA-001 "VV-Galvanik"
    SB-KO-001 "VV-Kontrolle"
    SB-ME-001 "VV-Mechanik"
    SB-QS-001 "Qualitätsbeauftragter"
    SB-RE-001 "VV-Repro"
    SB-SD-001 "VV-Siebdruck"
    SB-PL-001 "Produktionsleiter"

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